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Tierkrankenversicherung – das musst du wissen

Es ist schnell passiert: Dein Hund oder deine Katze verletzen sich beim Spielen und du stehst vor einer Tierarztrechnung, die schnell mal bei 100€ bis 1000€ liegen kann. Dich als Tierhalter kann das vor eine sehr schwierige Wahl stellen: Entweder, du bezahlst die Rechnung oder im schlimmsten Fall, je nachdem um welche Erkrankung oder Verletzung es sich handelt, muss deine Fellnase eingeschläfert werden.

In diesem Guide erkläre ich dir, worauf du bei der Wahl deiner Hundekrankenversicherung achten solltest.

Tierkrankenversicherung: Das musst du wissen!

Heutzutage leben rund 30 Millionen Tiere in deutschen Haushalten.  (Quellen: statista.com)
Die Aufgabe einer Hundeversicherung ist es, für Kosten, die durch unvorhersehbare Krankheiten und Unfälle deines Vierbeiners entstehen, aufzukommen. Die durchschnittliche Tierarztrechnung beispielsweise für orthopädische Eingriffe kann zwischen 1.300€ und 1400€ liegen. (Quellen: Welt.de)

Jetzt wirst du vielleicht denken: Für solche Fälle, die ja vielleicht nie eintreffen, kann ich doch auch einfach selber Geld zurücklegen. Damit könntest du sogar Recht behalten, aber meine Erfahrung hat gezeigt, dass sich eine Tierkrankenversicherung lohnt und in vielen Fällen sogar noch die günstigere Alternative ist (vorausgesetzt natürlich, es kommt zu einem Schadensfall).

Bevor du jetzt also mit dem Gedanken spielst, eine Versicherung für deine Fellnase abzuschließen, gebe ich dir einige hilfreiche Tipps.

 

1. Die Versicherung ist dafür da, Unvorhersehbares abzusichern.

Wie ich bereits erwähnt habe, schützt dich eine Versicherung vor nicht planbaren Ereignissen, die möglicherweise eintreten können – die Zukunft ist leider nicht einsehbar. Du kannst also für dich und deine Fellnase nur das Bestmögliche tun, um den schlimmsten Fall vorzubeugen.

 

2. Soll ich mein Tier versichern?

Die Tierarztkosten sind bereits sehr teuer und steigen von Jahr zu Jahr noch an, was deine Kosten für dein Tier enorm erhöhen könnte. Wenn du aber Glück hast und dein Hund oder deine Katze gesund bleiben, wirst du keine zusätzlichen Kosten für außergewöhnliche Behandlungen haben.

Ich nenne dir hier aber einige Beispiele, was möglicherweise passieren kann:

– Die Vergiftung deines Tieres durch ausgelegte Köder:

Man hört es leider immer häufiger. Sogenannte Giftköder werden auf beliebten Spazierwegen ausgelegt, um unseren Vierbeinern vorsätzlich zu schaden. Kommt es zu einer solchen Vergiftung, muss schnell gehandelt werden.

Die Behandlungskosten liegen hierbei oft bei bis zu 1.500€.


– Magendreher

Beim Magendreher überdehnt sich der Magen und dreht sich um seine eigene Achse. Häufige Ursachen dafür sind zu hastiges Fressen oder abgelaufenes Futter. Einige große Hunderassen neigen eher zur Magendrehung, wie etwa Boxer, Schäferhunde und Doggen.

Die Behandlungskosten liegen hierbei oft bei bis zu 2.000€.


– Kreuzbandrisse

Ein Kreuzbandriss bei Hunden passiert schneller als man denkt, denn sie toben gerne, was der häufigste Grund für diese Verletzung ist. Wird sie nicht rechtzeitig operiert, kann das Kniegelenk dauerhaft geschädigt werden. Dadurch kann die Beweglichkeit deines Hundes stark beeinträchtigt werden.

Die Behandlungskosten liegen hierbei oft bei bis zu 1.800€.


– Ohrenentzündung

Hunde mit Schlappohren sind sehr anfällig für Ohrenentzündungen. Milben lieben die Wärme, die sich unter den Ohren anstaut. Wenn du merkst, dass dein Hund vermehrt den Kopf schüttelt oder sich ein dunkles Sekret im Ohr bildet, sind das erste Anzeichen für eine Ohrenentzündung und du solltest deinen Tierarzt aufsuchen.

Die Behandlungskosten liegen hierbei oft bei bis zu 500€.


– Hauttumor

Hauttumore kommen vor allem bei älteren Hunden vor. Bei einer solchen Geschwulst muss es sich
aber nicht zwangsläufig um eine bösartige Veränderung handeln. Viele Tumore sind gutartig, so zum Beispiel die Lipome (Fettgeschwulste).

Die Behandlungskosten liegen hierbei oft bei bis zu 1.000€.

 

3. Dein Haustier könnte zu alt sein, um versichert zu werden.

Je älter dein Haustier ist, desto höher werden leider auch die Kosten, da ein älteres Tier eher zu Verletzungen und Erkrankungen neigt. Es gibt daher innerhalb der Tierkrankenversicherung Richtlinien, die eine obere Altersbegrenzung sowie zusätzliche Beitragskosten vorschreiben. Achte also darauf, wenn du bereits eine Fellnase im Seniorenalter hast.

 

4. Du kannst Geld sparen, indem du direkt mehrere Tiere versicherst.

Viele Versicherer bieten oft einen Rabatt von 5-10% an, wenn du zwei oder mehr Versicherungsverträge gleichzeitig abschließt. Lass dich dadurch aber nicht davon abhalten, nach weiteren Angeboten Ausschau zuhalten. Denn 12% Rabatt sind schließlich mehr als 5-10%.

 

5. Welche Abdeckung brauche ich?

Bevor du eine Versicherung abschließt, solltest du dir genaue Gedanken darüber machen, welche Verletzungen und Erkrankungen genau abgedeckt sein sollen. WICHTIG! Der Hinweis, das Kleingedruckte ebenfalls zu lesen, macht hier auf jeden Fall Sinn! Wenn du dich für die falsche Versicherung entscheidest, die nicht die Abdeckungen liefert, auf welche du Wert gelegt hast, wirst du vielleicht irgendwann mit der furchtbaren Entscheidung konfrontiert werden, bei welcher du dich zwischen sehr hohen Kosten und einer eventuellen Verschuldung oder dem Verlust deines Tieres entscheiden musst.

Deshalb: Lies dir wirklich alles genau durch oder besser noch – Lass dich persönlich beraten!

6. Welche Versicherungen gibt es für Tiere?

Es gibt drei verschiedene Versicherungen für dein Tier.

  1. OP-Schutz – nach Unfällen
  2. OP-Schutz – nach Unfällen und Krankheiten
  3. Krankenversicherungsschutz inklusive OP-Schutz nach Unfällen und Krankheiten.

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